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Informationen


Akkupflegehinweise



So pflegen Sie Ihren Notebook-Akku richtig!

Zur Optimierung der Akkuleistung und -lebensdauer sollten Sie den Akku sorgfältig pflegen.
Einen "Memory-Effekt", der die Leistung eines Akkus beeinträchtigt
(extrem empfindlich sind Nickel-Cadmium (NiCd)-Akkus oder Nickel-Metalhydrid (NiMH)-Akkus)
tritt bei Lithium-Ionen-Akkus so gut wie nicht mehr auf.

Arbeiten Sie so lange wie möglich mit dem Akku, ohne nachzuladen. Wenn Sie beobachten,
dass Ihr Akku auch bei scheinbar korrekter Behandlung nicht mehr so lange
(ca. 75% der ursprünglichen Zeit) durchhält, dann gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Entladen Sie ihn vollständig, das heißt betreiben Sie ihn im Notebook,
bis das Notebook von selbst abschaltet.

2. Laden Sie dann den Akku vollständig.

3. Wiederholen Sie Schritt 1.) und .2) noch jeweils ca. zwei bis dreimal

Danach sollte er seine ursprüngliche Kapazität zurück haben.

Wenn der Akku trotz dieser "Kur" zu wenig leistet, haben die Zellen bereits Schaden
genommen und können nicht wieder regeneriert werden.

Wenn Sie das Notebook längere Zeit nicht betreiben, etwa während des Urlaubs, entnehmen
Sie den Akku aus dem Notebook. Saubere und trockene Akkukontakte verlängern übrigens die
Betriebszeit.

Verwenden Sie ausschließlich Ladegeräte, die der Notebook-Hersteller für Ihre Akkus anbietet
bzw. empfiehlt. Grund: Alles andere ist schädlich für die Akkus und gefährlich.

INTELLIGENTE LADEVERFAHREN:

Es gibt verschiedene Akku-Spezialladegeräte, die erkennen

a) ob die zulässige Ladetemperatur herrscht

b) ob der Akku intakt ist,

c) ob er richtig in das Ladegerät eingesetzt wurde,

d) inwieweit der Akku enthalten ist und ob er vor dem Laden erst entladen werden muss,

e) mit welchem Strom und welcher Spannung geladen werden muss,

f) wann der Ladestrom abgebrochen werden muss.

Wichtig ist, dass jedes Ladegerät auf den jeweiligen Akku abgestimmt sein muss. Neuartige Akkus,
so genannte smarte Batterien und ihre Ladegeräte tauschen über einen Datenbus während des
Ladens fortwährend Informationen über den Zustandes Akkus aus. Das funktioniert bislang jedoch
nur bei Lithium-Ionen-Akkus. Beim Laden ist eine intelligente Ladeschaltung vorhanden, welche ein
Überladen der Zelle mit Sicherheit verhindert. Beim Entladen sorgt dann eine Schaltung im Notebook
dafür, dass die Zelle nicht zu tief entladen wird. Außerdem informiert der Akku jederzeit das Notebook
genau über die noch vorhandene Restkapazität.

Li-Ionen Akkus haben ca. 1000-1500 Ladezyklen. Leider ist jedes booten
oder Ein-/Ausschalten mit angestecktem Netzteil ein Ladezyklus (auch
wenn der Akku eigentlich nicht geladen werden muss).
Aus diesem Grund empfehlen wir unseren Kunden den Akku (wenn
möglich)
zu entfernen, wenn das Notebook längere Zeit nur am Netz betrieben
wird.
Der Akku sollte dabei bei Zimmertemperatur gelagert werden.
Ein Li-Ionen Akku sollte jedoch pro Monat mindestens 1 mal ent- und
wieder
geladen werden.

Fragen zur Akkupflege

1.7.1 Welchen Einfluss hat die Umgebungstemperatur auf einen Akku?
Die Akkus sollten idealer Weise bei Raumtemperatur geladen werden.
Empfehlenswert ist den Temperaturbereich von 15°C bis 30°C
einzuhalten. Der
empfohlene Temperaturbereich für Langzeitlagerung liegt zwischen
+10°C und +30°C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50%, da die
Selbstentladung dadurch geringer ist.

1.7.2 Wie lagere ich den Akku am besten?
Da Akkus innerhalb von mehreren Monaten ihre Ladung verlieren, ist es
bei
Ni-Cd-Akkus und Ni-MH-Akkus prinzipiell egal, in welchem Zustand sie
gelagert werden. Bei längerer Lagerung (länger als ein halbes Jahr)
sollte
ein Ni-MH-Akku jedoch im vollgeladenen Zustand gelagert werden. Zudem

sollte alle 12 Monate mindestens einmal geladen werden. Im Gegensatz
dazu
besitzen Li-Ion-Akkus eine aktive Elektronik, deren Stromverbrauch
den
Akku im Laufe der Zeit restlos entlädt. Deshalb müssen Lithium-Ionen-
Akkus
generell geladen gelagert werden und spätestens nach 12 Monaten
wieder
nachgeladen werden, sonst kann der Akku zerstört werden.

1.7.3 Soll man den Akku bei längerer Nichtbenutzung aus dem Gerät
nehmen?

Ja. Auch im ausgeschalteten Geräte kann ein geringer Strom fließen,
der
nach längerer Zeit zu einer Tiefentladung führt, die dem Akku schadet
und
ihn im Extremfall zerstört.

Um die Kapazität des Akkus aufrecht zu erhalten und voll zu
entfalten,
hilft es den Akku bei Erstbenutzung ganz leer zu entladen und danach
wieder
voll auf zu laden. Diese Prozedur kann man 3-4-mal machen um die
Kapazität
des Akkus voll auszuschöpfen.



Wissenswertes über Standard-Akkus

1. Am Anfang voll aufladen
Neue Nickel-Cadmium-Akkus sollten Sie vor dem ersten Einsatz
unbedingt vollständig aufladen.
Versäumen Sie dieses Volltanken, verliert der Akku bis zu 20 Prozent
seiner Kapazität.
In der Regel dauert das Erstladen 12 bis 16 Stunden. Wie lange Ihr
Akku braucht,
steht in der Bedienungsanleitung. Und gönnen Sie Ihrem Akku diesen
Ladeprozess ohne Unterbrechung.

2. Belasten Sie Ihren Akku
Akkus brauchen die Herausforderung durch stundenlange Standby-
Einsätze oder lange Telefonate.
Nur wer seinen Akku regelmäßig fordert, erhält das Potenzial der
aufladbaren Zellen.
Am besten lassen Sie ihren Stromspeicher stets so lange im Einsatz,
bis das Gerät mit
Piepstönen vor dem baldigen Ende des Energievorrats warnt.

3. Nicht zu früh nachladen
Wer sein schnurloses Telefon nach jedem Gespräch auf die Ladestation
zurücklegt,
beschädigt die Kondition des Akkus. Der Memory-Effekt tritt auf: Die
Zelle merkt sich,
dass häufig nur ein Bruchteil ihrer Kapazität gefordert wurde und
reduziert ihre Leistungsfähigkeit.
Statt für einen Tag, liefert das Gerät nur noch Energie für wenige
Stunden.
Legen Sie Ihr schnurloses Telefon also neben die Ladestation, solange
noch Strom in den Zellen ist.
Ein halbvoller Akku arbeitet genauso gut wie ein proppevoller.

4. Einmal pro Woche eine Akku-Kur
Damit Ihr Akku die Fehlbehandlung des Alltags besser verkraftet,
gönnen Sie seinen Zellen eine regelmäßige Kur.
Entladen Sie den Akku einmal pro Woche komplett, indem Sie das Gerät
im Standby-Betrieb bis zum
Warnton auspowern, oder nutzen Sie die Entladefunktion an ihrer
Ladestation. Nach dem Entladen wird der
Akku wieder voll getankt. Regelmäßige Kuren verhindern den Memory-
Effekt und sorgt für ein langes und
ausdauerndes Akku-Leben.

5. Für harte Fälle: die Kurpackung
Bei hartnäckiger Ausdauerschwäche hilft nur eine Akku-Komplettkur:
Erst Volladen, dann restlos Entladen,
wieder Volltanken und erneut Auspowern. Mit jedem Durchgang gewinnt
die Zelle ein Stück
Aufnahmekapazität zurück und erreicht nach längerem Training fast die
Leistungsfähigkeit der ersten Tage.
Verbessert sich die Ausdauer des Akkus trotz dieser Kurpackung nicht,
ist die Zelle defekt.

6. Akkus nicht überladen
Zu langes Laden auf einer Schnellladestation gefährdet den Akku.
Solange sich die Akkus auf dem
Ladegerät befinden, werden sie nachgeladen. Vor allem das häufigere
Überladen über mehrere Tage
hinweg fördert den Memory-Effekt und lässt die Zellen schnell altern.
Schließen sie Ihren Akku nur
ab und zu für einige Stunden an einen hochwertigen Schnelllader,
bereitet dies der Zelle noch kein Problem.
Ebenso wenig wie das verlängerte Tanken auf Übernachtladern. Tipp:
Halten Sie die Ladezeiten ein.
Die Zellen müssen bei Schnellladern spätestens nach 24 Stunden von
der Tankstelle.

7. Nur bei Zimmertemperatur auftanken
Stecken Sie niemals einen kalten Akku in ein Schnellladegerät. Es
besteht sonst die Gefahr,
dass das Ladegerät die Akkuzellen überlädt und schädigt. Die
Ladestromregelung funktioniert
nur bei Temperaturen zwischen 10 und 40 Grad optimal. Unser Tipp: Erst
den Akku in der Wohnung
auf Zimmertemperatur "aufwärmen", bevor er ins Ladegerät kommt.

8. Akkus verlieren bei Lagerung Energie
Auch im unbenutzten Zustand geben Akkus Energie ab. Bei
Zimmertemperatur verlieren sie im Monat
rund 20 % ihres Vorrats durch Selbstentladung. Wollen Sie unbedingt
einen vollen Akku über
mehrere Tage lagern, legen Sie ihn in den Kühlschrank. Bei niedrigen
Temperaturen fällt die
Selbstentladung am geringsten aus.

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